{"id":8,"date":"2021-10-11T23:32:20","date_gmt":"2021-10-11T21:32:20","guid":{"rendered":"https:\/\/gestaltungsgesellschaft.org\/dive\/?p=8"},"modified":"2024-07-29T12:07:20","modified_gmt":"2024-07-29T10:07:20","slug":"loesen-war-gestern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gestaltungsgesellschaft.org\/dive\/loesen-war-gestern\/","title":{"rendered":"Gestalten ist das neue L\u00f6sen"},"content":{"rendered":"\r\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00abWie gestalten wir diese Situation?\u00bb<\/h2>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Mit diesem Satz haben wir als Paar vor einigen Jahren angefangen zu experimentieren. Da wir beide stark f\u00fcr unsere L\u00f6sungen einstehen bis zu recht haben wollen, war Knatsch vorprogrammiert. Wir hatten genug davon. Wir wollten uns nicht mehr so f\u00fchlen. Wir wollten diesen Stillstand nicht mehr. Wir wollten diesen Umgang miteinander nicht mehr. Wir wollten eigentlich etwas Gutes f\u00fcr eine Situation und nicht uns beweisen, wer mehr recht hat, indem er*sie die bessere L\u00f6sung auf den Tisch knallt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wir haben somit vor einigen Jahren angefangen, S\u00e4tze wie \u00abWir brauchen eine L\u00f6sung\u00bb oder \u00abWas ist hierf\u00fcr die L\u00f6sung?\u00bb oder \u00abWie l\u00f6sen wir das?\u00bb umzuwandeln in den Satz: \u00abWie gestalten wir diese Situation?\u00bb.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Was mit der Zeit und bis heute passiert, ist, dass wir durch diesen Satz und das Wort \u00abgestalten\u00bb sofort in eine co-kreative Haltung kommen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wir k\u00f6nnen gar kein Rechthaber-Arschloch sein, denn das Gestalten bietet gar keinen Boden daf\u00fcr. Sobald der Satz ausgesprochen ist, geht es los, dass wir Ideen und M\u00f6glichkeiten, die der Situation zutr\u00e4glich sind, in einen unsichtbaren Topf zu werfen, der fiktiv zwischen uns in der Mitte steht.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00abWir k\u00f6nnten dies und jenes\u00bb, \u00abwie w\u00e4re es mit\u2026\u00bb, \u00abich k\u00f6nnte mal \u2026\u00bb.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Immer ergebnisoffen. Weil einfach nicht klar ist, was auf dem Weg noch zusammenkommt, um die Situation zu gestalten und zu einer f\u00fcr alle akzeptablen Antwort zu kommen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die L\u00f6sung macht viel zu fr\u00fch zu. Sie macht keine R\u00e4ume auf. Sie l\u00e4sst Menschen verstummen. Du kennst das sicher: Nach dem ersten Vorschlag, der vermeintlichen L\u00f6sung, setzt diese betretene Stille ein. Es geht nicht weiter.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>In Gruppen und Teams habe ich das oft erlebt. Die Menschen f\u00fchlen sich nicht eingeladen. Je mehr Druck auf einer Situation ist, desto schneller und unbedachter muss eine L\u00f6sung her. Also hauen die extrovertiertesten Team-Mitglieder mal eine L\u00f6sung raus, mit viel zus\u00e4tzlichem Druck, damit sie sich durchsetzt, dass kein anderer Mensch am Tisch ann\u00e4hernd Lust hat seine Motivation, Gedanken oder Ideen einzubringen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die S\u00e4tze sind im Stil von \u00abJetzt muss man mal\u2026\u00bb, \u00abJetzt m\u00fcssen wir mal pragmatisch sein\u2026\u00bb, \u00abNicht nur reden, sondern jetzt m\u00fcssen wir mal machen\u2026\u00bb, und so weiter und so weiter.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die fr\u00fche L\u00f6sung ist der Killer f\u00fcr jegliche Antwort auf komplexe Situationen. Und mit komplexen Situationen sind solche gemeint, wo mehrere Menschen f\u00fcr eine Situation eine Antwort suchen. Die Beziehungszust\u00e4nde sind das komplexe Element. Wir m\u00f6gen uns als Menschen nicht per se und wir gehen auch selten w\u00fcrdevoll miteinander um, weil wir in k\u00fcnstlichen Gemeinschaften zusammengebracht sind, wie Firmen und Organisationen, f\u00fcr ein Vorhaben, das wir weder erfunden haben und noch massgeblich mitgestalten k\u00f6nnen. Widrige Umst\u00e4nde f\u00fcr die Suche einer sinnhaften Antwort auf eine Situation. Und genau das alles macht es wahnsinnig komplex und zum Teil auch einfach kompliziert.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Und kompliziert m\u00f6gen wir Menschen gar nicht. Da haben wir den Reflex, dass das weg muss. Und daf\u00fcr hauen wir L\u00f6sungen raus. Weil wir meinen abk\u00fcrzen zu k\u00f6nnen, weil Aktionitis uns ein lebendiges Gef\u00fchl geben \u2013 kurzfristig.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wir haben nicht trainiert, Dinge zu gestalten. Wir haben trainiert, dass es funktionieren muss.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Funktionieren ist das h\u00f6chste Gebot. Der Mensch st\u00f6rt eigentlich nur im Prozess. Weil er Fehler macht, Bed\u00fcrfnisse hat, Befindlichkeiten einbringt und seine eigene Vorstellung von einer Antwort auf eine Situation hat.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>\u00abMach es einfach!\u00bb<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Das hat der Industrialisierung den Aufschwung und die Dominanz gebracht und uns Menschen, zumindest einem Teil der Erdenbewohner, einen Wohlstand, an den sich nun die meisten klammern, mit L\u00f6sungen, die \u00fcber den eigenen Gartenzaun nicht hinausreichen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Je besser wir funktionieren, desto maximierbarer ist das Resultat. Die Frage, ob das Resultat in gesundem Zusammenhang steht mit anderen Menschen und der Natur, st\u00f6rt nur. Also das was rauskommt ist zwar fett, nur der Weg dahin ist w\u00fcrdelos, von Brutalit\u00e4t gepr\u00e4gt und disconnected von der Natur und dem Menschsein.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Disconnectedness f\u00fcr die L\u00f6sung frisst uns die Lebensenergie. Die Burnout-Zahlen explodieren, mentale und psychische Gesundheit wird immer wichtiger, die Sinnfrage nagt an unserer sch\u00f6nen neuen Welt und l\u00e4sst die Leistungsbereitschaft massgeblich sinken.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Nur, die Arbeit ver\u00e4ndert sich. Und somit auch wie wir agieren in der Arbeit. Je mehr Arbeit von Maschinen \u00fcbernommen werden kann, desto mehr Raum f\u00fcr\u2026ja was eigentlich?<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wir werden quasi gezwungen, zu gestalten. Denn wof\u00fcr steht mensch am morgen auf, wenn nicht f\u00fcr das bedienen von Maschinen \u2013 f\u00fcr das Funktionieren?<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Es ist eine Situation f\u00fcr die eine L\u00f6sung wenig beitragen kann. Denn sie wird immer zu kurz greifen. \u00abWenn die Maschine, meine Arbeit macht, dann mach ich ich halt\u2026\u00bb. Ja was machst du dann? \u00abIch werde eine L\u00f6sung finden\u2026\u00bb. Gut m\u00f6glich. Wof\u00fcr eine L\u00f6sung? Warum willst du arbeiten? Wof\u00fcr arbeitest du?<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wenn du nun sofort \u00abum Geld zu verdienen\u00bb sagen willst, dann ist das zwar eine L\u00f6sung f\u00fcr die Situation des Arbeitens. Aber ist es dein Wunsch, Lebenszeit in das Generieren von etwas zu stecken, das einen abstrakten Wert hat, den du gar nicht greifen kannst? F\u00fcr so etwas m\u00f6chtest du arbeiten?<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Arbeitssituation br\u00e4uchte doch klar die Gestaltungsfrage.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Was passiert und welche Bilder entstehen, wenn du dich fragst: \u00abWie m\u00f6chte ich meine Arbeit gestalten?\u00bb<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Kommt dann auch reflexartig \u00abum Geld zu vedienen?\u00bb. Oder hat es Raum f\u00fcr andere Gedanken?<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Genau das meinen wir mit der Kraft der Gestaltingsfrage.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die L\u00f6sung ist klar, jedoch ist der Raum zu eng, die Nachhaltigkeit zu kurzgefasst und Verbundenheit zu einem gr\u00f6sseren Ganzen inexistent.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Kann man machen, f\u00fchlt sich f\u00fcr mich aber wenig lebenswert an.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Im Gestalten liegt das Leben. In der L\u00f6sung der Tod einer umfassenden Antwort.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Der Akt des Gestaltens liegt im Amplifizieren von M\u00f6glichkeiten. Es ist ein Feuerwerk an Connectedness. Man verbindet sich mit allem, was im Raum ist. Mit den Menschen, den Themen, den M\u00f6glichkeiten, dem Umfeld, der Vergangenheit, der Zukunft, dem Jetzt. Data, Data, Data.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Und aus dieser Ganzheit an Infromatinen sagt mensch: \u00abWie w\u00e4re es, wenn ich mit Peter rede?\u00bb<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Du fragst dich: Was soll daran bitte gestaltend sein?<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Da der Anruf an Peter nicht die L\u00f6sung, aber ein Beitrag zur Situation sein kann, kann jemand anderes sagen: \u00abIch mach dir eine Zusammenstellung, damit du mit Peter durch die Details gehen kannst.\u00bb<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Und noch jemand wirft ein: \u00abIch rede unterdessen mit ein paar Kunden, um den Puls zu f\u00fchlen, ob die Situation ihrer Meinung nach eine Aktion unsererseits braucht und wie diese aus ihrer Sicht aussehen k\u00f6nnte.\u00bb<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Und so weiter.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Das Beispiel zeigt, wie Menschen m\u00f6gliche Handlungen in den Topf werfen und so die Situation anreichern und sich einer Antwort ann\u00e4hern.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Eine L\u00f6sung w\u00fcrde so klingen: \u00abWir m\u00fcssen nun diese Ineffizienz endlich in den Griff bekommen. Die L\u00f6sung ist, sich mit Peter an einen Tisch zu setzen und das zu besprechen.\u00bb<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Ich h\u00f6re dann immer eine Stimme: \u00abSuper, mach das! Tsch\u00fcss!\u00bb<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Es ist keine Einladung auf dem Tisch. \u00abWie gestalten wir die Diskussion mit Peter?\u00bb ist eine klare Einladung an alle Beteiligten, m\u00f6gliche Handlungen einzubringen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Es kommen nicht abgeschlossene L\u00f6sungen zusammen, die man nur torpedieren kann, wenn man selber eine andere hat, sondern wir amplifizieren M\u00f6glichkeiten und bauen eine \u00abAntwort\u00bb auf eine Frage, die uns das Leben gerade stellt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Das Gestalten hat auch nicht diese industrialisierte Haltung in sich, dass etwas sofort gel\u00f6st werden muss und man nach Optimierung oder gar Maximierung dr\u00e4ngt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Gestalten heisst, sich Raum zu geben etwas richtig gut zu machen, weil man eine Situation nicht vernichten will, also vom Tisch haben, von der Todo-Liste, aus der Verantwortung, sondern, weil man sich einer Situation annimmt, die es scheinbar verlangt, dass man sich dieser zuwendet.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Das braucht ja alles ewig Zeit!<br \/>Gestalten braucht nicht mehr Zeit in Summe. Es m\u00fcssen nur nicht dauernd, die zehn L\u00f6sungen f\u00fcr die L\u00f6sung nachgeliefert werden, weil die L\u00f6sung stets zu kurz und zu eng gedacht wurde. Du kennst diese sinnbefreiten Loops. Iteration liegt der L\u00f6sung nicht. Sie soll endlich sein. Es soll vorbei sein, erledigt. Nur, komt dauernd wieder etwas neues dazu. Und da die L\u00f6sung meist eindimensional gedacht ist, damit sie vom tisch ist, kommt die neue Herausforderung wie bestellt und trifft auf eine dysfunktionale Gemeinschaft, die stets versucht die Situationen abzuwenden oder loszuwerden \u2013 f\u00fcr immer.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Haltung zur Situation transformiert sich sofort, wenn wir fragen \u00abWie k\u00f6nnen wir diese Situation gestalten?\u00bb.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wir n\u00e4hern uns der Situation an. Jede<em>r aus seiner<\/em>ihrer Perspektive. Und da wir die m\u00f6glichen Gestaltungselemente in diesen Topf zwischen uns werfen, hat jede*r Raum, diese M\u00f6glichkeit zu erweitern, anzureichern und zu n\u00e4hren.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Bei L\u00f6sungen muss ich meinen Beitrag verteidigen, andere abwehren, weil es gibt ein Ziel: Den Scheiss vom Tisch haben.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Beim Gestalten kommt man zu einer solchen Aussage gar nicht, da gleichg\u00fcltig wie widrig die Situation sein mag, das Gestalten kommt aus einer Haltung der Zuwendung zur Situation.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Und Zuwendung ist F\u00fcrsorge und F\u00fcrsorge braucht Liebe und Liebe k\u00e4mpft nicht und erm\u00f6glicht.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Beim Gestalten verbinde ich mich nicht mit der abschliessenden vermeintlich einzigen funktionierenden Handlung, sondern ich verbinde mich mit meiner Gestaltungskraft als Mensch, der sich die Situation betrachtet, seine F\u00e4higkeiten, nicht N\u00fctzlichkeiten, einbringt und ergebnisoffen einen M\u00f6glichkeitsraum er\u00f6ffnet. Nicht um etwas \u00abwegzumachen\u00bb, sondern um etwas entstehen zu lassen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Der Akt des Gestaltens erf\u00fcllt uns mit Lebensfreude, der Akt des L\u00f6sens frisst unsere Energie.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wir sind gen\u00fcgend gefordert in k\u00fcnstlichen Umfeldern, wie Firmen und Organisationen, unseren Platz als Mensch zu finden und wir sind mit den Interdependenzen, den gegenseitigen Abh\u00e4ngigkeiten zwischen uns Menschen besch\u00e4ftigt, damit ein gemeinsames Wirken m\u00f6glich wird. Insofern ist der Sache f\u00f6rderlich, eine wohlwollende Handlung wie das Gestalten zu kultivieren, was uns auch der Planet und kommende Generationen danken werden.<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00abWie gestalten wir diese Situation?\u00bb Mit diesem Satz haben wir als Paar vor einigen Jahren angefangen zu experimentieren. Da wir beide stark f\u00fcr unsere L\u00f6sungen einstehen bis zu recht haben wollen, war Knatsch vorprogrammiert. 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